Ich bin beeindruckt. Die Inspiration für diesen Blog kommt von einem Mutti-Blog. Beim Rauschen über die Autobahn A9 durch das beschauliche Franken* vor einigen Wochen erhaschte das Autoradio für einen Moment meine Aufmerksamkeit. Besser gesagt, die Dame im Interview. Dort nahm sich eine netzaktive Mutter Zeit für ein Interview bei einem bayrischen Radiosender. „Es gibt schon eine ganze Menge bloggender Mamas. Bei den Vätern gibt nicht so viele“, meinte sie. Leider habe ich mir weder den Radiosender -ich vermute es war Antenne Bayern oder Bayern 3 – noch den Namen des Blogs oder geschweige die Autorin merken können (was vielleicht von erster männlicher Schwangerschafts-Demenz zeugt). Auch die erste schnelle Recherche hat sie noch nicht zum Vorschein gebracht. Ich bleibe dran. Unbekannterweise sage ich trotzdem: DANKE! Danke an meine (noch) unbekannte Inspirationsquelle. Für die Inspiration, hier aktiv zu werden.

 

Ahnungslos

Meine ersten vier Monate als werdender Vater mit Anfang 30 haben bereits ziemlich viele Fragen aufgeworfen. Dabei blieben bislang viele unbeantwortet, viele andere ungestellte Fragen wurden bereits ungefragt beantwortet. Irgendwie hat zu den Themen Schwangerschaft, Baby, Kinder und Erziehung so jeder eine (feste) Meinung. An sinnvollen und sinnlosen Tipps (soweit ich das als ahnungsloser angehender Vater beurteilen kann) hat es die ersten Tage auch nicht gemangelt: von den Standard-Empfehlungen „schlafe noch einmal richtig aus“, über die Geheimtipps „Kaufe Dir gleich mehrere Schnuller“, mit der Ergänzung vom Profi-Vater „aber von einer Sorte“, bis hin zur Komplexität des Kinderwagen-Kaufens (und erst mal Finden). Das hat mir gezeigt, dass das wohl eine ganz große Sache wird, zu der auch ich eine Meinung habe. Und zu der bald viele neue Erfahrungen hinzukommen. Ich merke, an Blog-Themen wird es sicher nicht mangeln.

Beeindruckt von der Schnuller-Blogwelt

Um einen Eindruck über Schnuller-Blogwelt zu erhalten, surfe ich mal los. Und bin beeindruckt. Von einer fantastischen Themen-Welt voller für mich noch unüberschaubarer Mama-Blogs und einigen wenigen väterlichen Schreiberlingen, die mein Google so auf Anhieb ausspuckt. Ich lande bei der „Gute-Laune-Dealerin“ Mutti so yeah, die vom benachbarten München aus Mamas und Papas mit ihren Geschichten Freude in den Familienalltag bringt. Die Hauptstadtmutti, ein „Blog für coole Mamis“, will das Frauen Mütter werden, aber Frau bleiben. Und Frau Mutter arbeitet nicht nur kindliche ToDo-Listen ab, sondern nutzt wohl die wenige freie Zeit, um als „mütterliche Satirikerin und satirische Mutter Ihrer Lebensaufgabe der Kinderaufzucht mit Humor zu begegnen“ und dies mit der Online-Welt zu teilen. Und Heiße Füße hat nur wenige Wochen Vorsprung in Sachen Schwangerschaft, ungefähr drei.

Ja, ich bin beeindruckt. Nicht nur von der Vielfalt, sondern auch von der unheimlichen Professionalität wie Muttis ihre Blogs pflegen und mit Liebe und Leben füllen. Und dann entdecke ich dort noch einige gut geführte Väterblogs wie Ich bin Dein Vater oder Papa online. Euch ging es vor einiger Zeit wahrscheinlich mal genauso wie mir.

Wo die Reise des wickelchefs hingeht, wird sich zeigen. Fangen wir einfach einmal an 🙂


(*für alle Nicht-Südländer: dies liegt im Norden von Bayern. Der ja teilweise eigentlich nicht zu Bayern gehört, siehe hier)

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