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wickelchef

Sinnlose Erfahrungen eines frischen Vaters. Klein und hilflos trifft auf groß und hilflos.

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Tipps & Tricks

Nachtrag: Ferkellampe

In einem der jüngsten Beiträge hatte ich mich bereits kurz mit den Pros und Cons einer Ferkellampe auseinander gesetzt. Braucht man? Braucht man nicht? Der ausgiebige Diskurs über den Sinn und Zweck einer solchen Wickeltisch-Heizstrahler-Wunderlampe hat final zu folgendem Ergebnis geführt: Weiterlesen „Nachtrag: Ferkellampe“

Baby kommt bald. Sei gefälligst unentspannt! Jetzt! 

Die letzten Tage vor Geburt schreiten zügig aber recht entspannt voran. Für uns veränderte sich in den letzten Wochen vor allem eines: nichts. Bauch wächst, Frau hat Mutterschutz, Klinik-Tasche ist gepackt und das Kinderzimmer ist in großen Teilen eingerichtet. Der Geburtsvorbereitungskurs war nach aktueller Einschätzung wirklich gut geburtsvorbereitend und amüsant.

Wenn es nach den Meinungen beziehungsweise Fragen unseres Umfeldes geht, nach den Menschen die wir mögen, die uns mögen und unseren Geburtstermin kennen, müssten wir uns wie folgt verhalten:

Hilfe, wir bekommen bald ein Baby! 😱 Oh mein Gott, im Kinderzimmer fehlt die Wanddeko! Hast Du schon ein Babyphone gekauft? 😳 Mist, der Heizstrahler ist nicht angebohrt. Die Wehen setzen doch erst ein, wenn der Heizstrahler angebracht ist! Weiterlesen „Baby kommt bald. Sei gefälligst unentspannt! Jetzt! „

Mach das Rotlicht an, Du Ferkel!

Eine meiner Lieblingsfragen aus den letzten Monaten: Brauchen wir DAS wirklich? Seit Wochen beschäftigt uns wieder genau so etwas aus der Kategorie Dinge von den Du bis jetzt nicht wusstest, dass Du sie brauchst. Eine Ferkellampe. Ja richtig, eine FERKELLAMPE. 

„Ihr solltet Euch so etwas unbedingt zulegen. Die haben wir beim ersten Kind gut genutzt. Macht schön warm.“ Sinn und Zweck: Über dem Wickeltisch angebracht, sorgt der Heizstrahler dafür, Weiterlesen „Mach das Rotlicht an, Du Ferkel!“

Der Hefeteig quillt! Geburtsvorbereitungskurs #2

Männer, die Frau muss zur Geburt so entspannt sein, wie ein Hefeteig, der sanft über den Schüsselrand quillt! Meint unsere Hebamme Simone. Das ist mal wieder der Moment, der Bilder im Kopf entstehen lässt und Fragen aufwirft. Wie viele der zehn angehenden Väter, die bereits ihren zweiten Geburtsvorbereitungskurs absolvieren, haben bereits selbst einmal einen Hefeteig gemacht? Ich meine mich zu erinnern, schon einmal zugeschaut zu haben, wie ein Hefeteig quillt. Aber wie lange dauert so ein aufquellender Hefeteig? Und woran erkenne ich, ob er wirklich schon fertig fürs Ausbacken ist?

Das ruft Parallelen auf den Plan. Letztlich ist ein Kind erzeugen doch auch nichts anderes wie das Vorbereiten und Backen eines Hefeteigs. 

Zunächst benötigt man ja erst einmal frische Hefe, die nicht abgelaufen ist. Das Ablaufdatum variiert, manche Hefe meint schon Mitte 30 dem Ablaufdatum nah zu sein, aber i.d.R. hält sich eine gute Hefe biologisch betrachtet doch bis Anfang 50. Ist einmal die richtige Hefe in der Schüssel, müssen noch einige Zutaten dazu. Sonst gelingt das Wunschrezept nicht. Jede Menge Zeit, Toleranz, Verständnis, Ausdauer, Nähe und Respekt sollten auf der Zutatenliste stehen. Sehr hilfreich zum Gelingen eines guten Hefe-Rezeptes sollen auch ausreichend Wein oder Alkohol sowie leckeres Essen sein.

Die ganzen Zutaten  sind dann mit dem Handrührgerät (Knethaken-Einsatz nur wenn die Hefe das möchte) oder in einer Küchenmaschine ca. 10 Minuten zu kneten, Weiterlesen „Der Hefeteig quillt! Geburtsvorbereitungskurs #2“

Wickeltisch: Pimp your Hemnes

Dem Wurm wird’s wortwörtlich sch***egal sein, worauf er frisch gewickelt wird. Hauptsache frische Windeln. Uns ist es nicht egal, was als Wickeltisch oder Wickelkommode ins Haus kommt. Es soll auch ja schick sein. Wenn irgendwann die miefige Windelpackung voller Stolz erfolgreich gegen erste kleine Schlippis ausgetauscht wird (Yiehaa!) ist es doch super, wenn die Kommode weiter gut nutzbar ist. Dauert aber ja noch.

Mein erster Wickeltisch-Gedanke „der Zwerg wird einfach auf dem Tisch gewickelt“ bis zum heutigen Ergebnis kann durchaus als mehrwöchige Evolution mit etwas Hirnschmalz und Einfluss meiner Frau bezeichnet werden. Denn die Umsetzung von Kommode oder Tisch, der richtigen Höhe, ausreichend Stauraum, wohin damit … hat wesentlich mehr  Weiterlesen „Wickeltisch: Pimp your Hemnes“

Sinnlose Tipps von Altvätern – die Sache mit dem Datum

Kluge Leute lernen aus den Fehlern der anderen – die Dummen aus ihren eigenen. Ich lerne auch unheimlich gern aus meinen eigenen. Aber noch bleiben mehrere Monate, bis das erste Babygeschrei für unruhige Nächte sorgt. Die Zeit ist also günstig – basierend auf diesem Motto – aus den Fehlschlägen, Irrläufern und Erlebnissen erfahrener Väter zu lernen. Also frage ich einfach einmal jeden Gratulanten: Was sagst Du dazu?
  Das ist wohl die häufigste Frage: Neben „Was wird es denn?“ die „Ja wann isses denn soweit?!?!?„-Frage. Ja, das wüssten wohl alle ziemlich gern. Beeindruckt bin ich immer dann, wenn mein Gegenüber neben dem „Ach wie toll!!!“ wie aus der Pistole geschossen gleich das Sternzeichen dazu sagt. Mensch, ein Stier, zahm und wild zugleich. Verwurzelt, hat einem langen Atem und bringt jede Menge Geduld mit. Schön, da hatte ich bislang noch gar nicht drüber nachgedacht.

Genau hier setzt ein wertvoller Tipp eines Altvaters an, der auf die Info des zu erwarteten besonderen Datums mit einem schlauen Ratschlag antwortete. Denn den genauen Tag wollte er nämlich gar nicht wissen. „Wenn das Baby auf sich warten lässt, warten andere mit„, sagt er aus Erfahrung. „Und fragen umso häufiger, wie die Lage ist.“ Als geprüfter Vater eindes Dreierpacks kennt er sich mit Geburtsterminen aus und hat diese Übung also bereits mehrfach in verschiedene Varianten mitgemacht. Sein Tipp also: Nenne den Monat, das reicht. Dann machen wir das so!

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